IG-Farben

Flemings

Mousonturm

Frankfurts vergessene Hochhäuser

Frühe Hochhäuser von den 1920er bis in die 1950er Jahre

Mit dieser Führung begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu Frankfurts frühen Hochhäusern. Frankfurts in Deutschlands einmalige Skyline ist vielen bekannt. Weniger bekannt ist, dass die ersten Hochhäuser bereits in den 1920er Jahren erbaut wurden.

Diese ersten Hochhäuser waren nur knapp über 30 Meter hoch und gelten heute gar nicht mehr als solche. Damals galt ein Gebäude als Hochhaus wenn der Fußboden eines Stockwerkes 22 Meter über dem Bodenniveau lag, da die Drehleitern der Feuerwehr nur bis zu einer Höhe von 23 Metern reichten. Heute gilt ein Gebäude ab 80 Meter als Hochhaus und ab 150 Meter als Wolkenkratzer oder Skyscraper.

Unter den Erbauern dieser frühen Hochhäuser fanden sich namhafte Architekten wie Martin Elsässer mit der Großmarkthalle, Max Taut mit dem Gewerkschaftshaus oder Hans Poelzig mit dem ehemaligen IG-Farben Haus.

Die frühen Hochhäuser sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Auf dieser Führung beginnen wir mit dem ältesten Hochhaus, dem damals weithin sichtbaren Mousonturm der ehemaligen, weltberühmten Parfümerie- und Seifenfabrik J.G. Mouson. Weiter geht es zum Junior Haus mit dem Mercedes Stern direkt neben dem Commerzbank Tower, Deutschlands höchstem Hochhaus. Das Junior Haus zählt zu den außergewöhnlichsten, modernsten aber auch umstrittensten Gebäuden seiner Zeit.

Am Eschenheimer Tor finden sich gleich mehrere frühe Hochhäuser aus den 1950er Jahren, das ehemalige Bayer-Hochhaus, heute Flemings Hotel sowie die Landwirtschaftliche Rentenbank. Gerade die Hochhäuser der 1950er Jahre gelten als richtungsweisend für die Entwicklung Frankfurts als Hochhausstadt.

Viele der Nachkriegshochhäuser existieren heute leider nicht mehr, wie das AEG- und das Fernmeldehochhaus. Diese mussten Neubauten weichen.

Das ehemalige IG-Farben Haus von 1930, heute Poelzig Bau und Sitz der Johann Wolfgang Goethe Universität, galt bis in die 1950er Jahre als das modernste Bürogebäude Europas. Hier erfahren Sie nicht nur etwas über die Bauweise und die hochmoderne Ausstattung dieses Komplexes sondern auch über seine Geschichte.

Gegen Ende der Führung kommen wir dann zu zwei Hochhäusern des Architekten Johannes Kran, dem Bienenkorbhaus, das von großer symbolischer Bedeutung im Nachkriegsfrankfurt war und ebenso wie das Neff-Hochhaus, ein frühes Wohnhochhaus, Ausdruck des Wirtschaftswunders ist.

Infos zur Führung

Treffpunkt: Mousonturm, Waldschmidtstraße 4
Dauer: 2,5 Stunden
Barrierefreiheit: Nein
Mindestalter: keines
Teilnehmerzahl: mind. 6 Teilnehmer, max. 20 Teilnehmer

Preise

Gruppenpreise: 1 - 6 Teilnehmer 80 €
  7 - 10 Teilnehmer 120 €
  11 - 15 Teilnehmer 175 €
  16 - 20 Teilnehmer 240 €

Anfrage Frankfurts vergessene Hochhäuser

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Abstands- und Hygieneregeln

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Stand: 05/2021