Frankfurt Hohlbeinsteg. Die neueste und zweite Fußgängerbrücke über dem Main. Im Hintergrund die Skyline von Frankfurt. Erbaut von Albert Speer Junior.
Frankfurt Eiserner Steg von Peter Schmick. Im Hintergrund das historische Museum mit dem Rententurm, Bernusbau und Saalhof sowie der Dom.
Frankfurt Eiserner Steg - Fußgängerbrücke mit griechischer Inschrift von dem Künstler Hagen Bonifer zum Goethejahr 1999 über dem nördlichen Brückenpfeiler. Diese heiß übersetzt Segelnd auf weindunklem Meer hin zu Menschen anderer Sprache.

Sieben Brücken über den Main

Von Hibbdebach nach Dribbdebach und umgekehrt

Der Main war über viele Jahrhunderte die Lebensader und das größte Hindernis für die Stadt Frankfurt. Er kreuzte in Frankfurt wichtige Fernstraßen des Reiches.

Genießen Sie auf dieser etwa drei Kilometer langen Führung auf Sachsenhäuser Seite Frankfurts einzigartige Skyline. Sie werfen dabei auch einen Blick auf die Keimzelle der heutigen Metropole und historische Gebäude, wie das Fahrtor, den Rententurm oder die Saalhofkapelle und den Bernusbau. Erleben Sie das Flair am Mainufer mit seinen in den letzten Jahren entstandenen Bars und anderen Lokalitäten sowie die sportbegeisterten Frankfurter zu Land und Wasser.

Frankfurt, Handelsstadt und Messestadt seit dem 12. Jahrhundert war auf einen reibungslosen Umschlag von Waren angewiesen. Dort wo seit dem 19. Jahrhundert Promenaden zum Flanieren einladen und Volksfeste stattfinden befanden sich über Jahrhunderte Warenlager, Umschlagplätze, Zollstationen und Fischerboote.

Erst im 13. Jahrhundert wurde eine erste Brücke, die Alte Brücke, über den Main urkundlich erwähnt. Zuvor querten die Reisenden den Main über eine Furt. Der Sage nach kam Karl der Große mit seinen Franken auf der Flucht vor den Sachsen an das Ufer der Mains – dort zeigte ihnen eine durch den Strom gehende Hirschkuh eine Furt, so dass sie ohne Gefahr über den Main setzten konnten.

23 Brücken überqueren heute den Main von Offenbach bis Schwanheim. Sieben davon liegen im Kerngebiet zwischen der ehemaligen östlichen Wallanlage und dem Hauptbahnhof.

Über Jahrhunderte war die Alte Brücke mit ihren Brückentüren, Frankfurts einzige Brücke. Sie war auch eine der wichtigsten Hinrichtungsstätten, von der noch heute das Kreuz mit dem Brickegickel zeugt. Mit der Industrialisierung wurde sie immer mehr beansprucht, so dass Frankfurts Bürger bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Fußgängerbrücke forderten, um unbeschadet ans andere Ufer zu gelangen. Mit dem Bau des Eisernen Steges, allerdings auf eigene Kosten, wurde dies möglich.

Dem Eisernen Steg folgten recht bald zwei weitere Brücken, die Untermainbrücke und die Obermainbrücke, beide ebenso wie der Eiserne Steg von dem Architekten Peter Schmick erbaut.

Weitere Brücken folgten im 20. Jahrhundert mit dem Umbau der ehemaligen Eisenbahnbrücke zur Wilhelmsbrücke, heute Friedensbrücke, der Flößerbrücke und einer zweiten Fußgängerbrücke, dem Holbeinsteg.

Zudem erfahren Sie warum eine der Brücken im Volksmund Metzgerbrücke genannt wurde und welche Brücken kurzzeitig die Namen Adolf Hitler Brücke, Golden Gate Bridge oder Brooklyn Bridge erhielten.

Infos zur Führung

Treffpunkt: Flößerbrücke, Südseite, Walther-von-Cronberg-Platz, Frankfurt
Dauer: 2 bis 2,5 Stunden
Barrierefreiheit: Ja
Mindestalter: keines
Teilnehmerzahl: mind. 6 Teilnehmer, max. 25 Teilnehmer

Preise

Gruppenpreise: 1 - 6 Teilnehmer 85 €
  7 - 10 Teilnehmer 130 €
  11 - 15 Teilnehmer 180 €
  16 - 20 Teilnehmer 230 €
  21 - 25 Teilnehmer 280 €
     
Öffentliche Führung Einzelpreis:   15 €

Wunschtermin anfragen

Sieben Brücken über den Main

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Abstands- und Hygieneregeln

In Frankfurt und Offenbach sind Führungen unter Auflagen wieder gestattet.

Die Teilnehmerzahl ist nicht mehr beschränkt.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen benötigen wir von jedem Teilnehmer Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer. Diese Daten werden ausschließlich zur Nachverfolgbarkeit benötigt und 4 Wochen nach Veranstaltung automatisch gelöscht.

Sollte ein Krankheitsfall in Ihrer Gruppe auftauchen, bitten wir Sie uns diesen mitzuteilen, damit wir alle Teilnehmer der Gruppe, vor allem bei öffentlichen Führungen, aber auch den Guide und die Partner davon in Kenntnis setzen können. Selbstverständlich ohne Nennung des betroffenen Teilnehmers.

Stand: 07/2021